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  • Team der Werkstatt am Hof

Sorgen, Ängste und Einsamkeit rund um Corona

Aktualisiert: März 20

Zurzeit sind wir alle gemeinsam aufgerufen, um gegen das Coronavirus anzukämpfen, unsere sozialen Kontakte auf das Minimum einzuschränken.

Für viele Personen bedeutet das, eine lange Zeit alleine zu Hause in den vier Wänden sein. Die Isolation kann besonders für Menschen mit psychischen Erkrankungen sehr belastend sein. Doch das können wir dagegen tun, damit die Einsamkeit und die Ungewissheit nicht die Kontrolle über uns bekommt:


1) RUHE BEWAHREN

Das ist leichter gesagt, als getan, vor allem wenn man laufend die Medien verfolgt. Aber eins sei gesagt, Ruhe zu bewahren ist in dieser Zeit ein Zeichen der Vernunft. Bleibt ruhig und macht euch nicht zu viele Sorgen! Gelassenheit ist das Stichwort!


2) INFOS AUS DEN MEDIEN KRITISCH HINTERFRAGEN

Sei es über die unterschiedlichsten Social Media Kanäle oder auch im Fernsehen – zurzeit hat das Thema Corona-Virus sehr viel Raum in den Medien. Lasst euch nicht beunruhigen, sondern haltet euch an die Fakten aus den sicheren Quellen – und dazu gehören nicht die Ratschläge und Tipps von Insta-Influencern sondern Infos und Daten der WHO oder der Bundesregierung.


3) SOCIAL MEDIA FASTEN UND MEHR ACHTSAMKEIT

Die Gelegenheit könnte gleich genutzt werden um die Zeit am Handy und in den sozialen Kanälen etwas einzuschränken. Durch die Flut an Beiträgen zum Coronavirus kann es, besonders für sehr ängstliche Menschen, zu einer Verschlechterung des Angstzustandes kommen. Deshalb legt euer Handy zur Seite und bleibt im Hier und Jetzt, indem ihr aktiv eure Verhaltensweisen danach richtet, die Pandemie einzudämmen. Konzentriert euch auf eure Umgebung, lernt wieder achtsamer damit umzugehen. Welche Geräusche nehme ich bei geöffnetem Fenster wahr, auf welche Ecke in meiner Wohnung bin ich besonders stolz und beobachtet mal euren Atem, das kann ganz schön entspannend wirken.


4) TO DO LISTEN UND TÄGLICHE ROUTINEN BEIBEHALTEN

Tage und Stunden zählen, wie lange man noch zu Hause bleiben muss, kann einen schon ins Grübeln und Gedankenkreisen bringen. Aber Halt-STOPP – um dem Grübeln ein Ende zu setzen macht euch immer am Vorabend To-Do-Listen, was ihr euch für den nächsten Tag vornehmt. Sei es Ausmisten (das kann auch schön entlastend wirken), die Wäsche bügeln, neue Rezepte ausprobieren und und und. Schreibt alles auf eine Liste und versucht auch möglichst diese Liste abzuarbeiten. So habt ihr immer Aufgaben zu tun und absolut keine Zeit zum Grübeln. Behaltet auch eure tägliche Routine bei – lange Schlafen kann gut sein, aber nur dann, wenn du das auch sonst gemacht hast. Steh zeitig auf und versuche den Tag sinnvoll zu nutzen. Iss zur selben Uhrzeit und geh auch wie üblich zu Bett. Und gönn dir ein paar Sonnenstrahlen – sei es vorm Haus (aber bitte alleine) oder am Balkon! – Sonne tut der Seele gut!


5) BEWEGUNG TUT UNS ALLEN GUT

Bewegung ist wichtig und hält unseren Körper und unser Gehirn fit. Bewegung muss nicht immer zwingend draußen stattfinden. Plant euch fixe Bewegungseinheiten zu Hause ein. Sei es bei einem Homeworkout oder einer Runde Yoga oder probiert mal was Neues aus: Musik ganz laut aufdrehen und einfach mal drauf lostanzen. Aber Vorsicht! Es könnte Spaß machen 😉


6) NUTZT DIE MODERNE TECHNIK

Social Media-Verzicht bedeutet nicht gleichzeitig auf die moderne Technik der Kommunikation zurückgreifen zu dürfen. In Zeiten wie diesen kann man sich auch per Video-Telefonie zu einem Kaffee verabreden. Bleibt mit euren Freunden und Verwandten in Kontakt, indem ihr euch regelmäßig schreibt oder telefoniert. Soziale Kontakte sind wichtig, um nicht in der Einsamkeit zu versinken.


7) HOLT EUCH HILFE UND HELFT

Hilfe in Anspruch zu nehmen ist keine Schande. Besonders in Zeiten wie diesen, rufen wir dazu auf, Hilfe in Anspruch zu nehmen um sich selbst und andere zu schützen.

Es kann aber auch gut tun und die mentale Gesundheit stärken, anderen Menschen zu helfen. Wenn ihr euch in der Lage dazu fühlt, dann helft den anderen und engagiert euch – geht einkaufen, zur Apotheke, ruft FreundInnen an, denen es nicht so gut geht. Seid lieb zueinander.


In Zeiten wie diesen, heißt es zusammenhelfen und gemeinsam stark sein. Aus diesem Grund sind wir für euch da:


Bitte scheut euch nicht, euch zu melden! Wir nehmen euch und euer Anliegen ernst!

Passt gut auf euch auf! – und bleibt gesund!

Alles Liebe

Denise Prellinger

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision


PS: Die Werkstatt am Hof bietet auch weiterhin Krisenintervention in Form von Beratungen und Coachings an z.B. auch per Skype und Telefon!


Psychotherapeutin i.A.u.S.

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