MEDIATION

Mediation (lat. „Vermittlung“) ist ein freiwilliges Verfahren zur Konfliktlösung. Die Konfliktparteien versuchen mit Hilfe neutraler MediatorInnen, eine Einigung bzw. eine für alle zufriedenstellende Vereinbarung zu erarbeiten.

Zusätzlich bieten wir auch Lehrmediationen und Selbsterfahrungseinheiten für Fachpersonal an.

Mediationsbereiche

Mediation hat viele Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Lebensbereichen, z.B.:

Wirtschaft

Die Wirtschaft als wichtiger Leistungsträger unserer Gesellschaft lebt vom Teamgeist handelnder Menschen. Speziell durch die vermehrte Neuorientierung zu Dienstleistungen, Spezialisierung und Globalisierung sind dabei immer komplexere Situationen zu bewältigen. Mediation und mediatives Handeln dienen der Existenzsicherung von Unternehmen und Organisationen.

Familie

Konflikte in Familien können sich über Generationen ziehen und für das gesamte System eine große Belastung darstellen. Aber auch kurzfristige, verhärtete Meinungsverschiedenheiten sorgen für negative Stimmung. Wenn Familien das Gefühl haben, nicht mehr miteinander reden zu können bzw. nicht verstanden zu werden ist eine Mediation ein guter Weg, um einen Weg zueinander zu beschreiten.

Mediation eignet sich sehr gut um Konflikte innerhalb der Familie, der Arbeit, der Schule oder auch in der Nachbarschaft zu bearbeiten:

  • Konflikte innerhalb der Familie

  • Trennung und Scheidung

  • Auflösung von eheähnlichen Gemeinschaften

  • Obsorge und Kontaktregelungen

  • Unterhaltsregelungen

  • Erbschaftsangelegenheiten

Eine Mediation kann dann erfolgreich sein, wenn du gerne:

  • deinen Standpunkt in einer sachlichen Diskussion offenlegen möchtest

  • die Meinung des/der anderen hören würdest

  • Lösungen zukunftsorientiert erarbeiten möchtest, anstatt in der Vergangenheit nach Schuldigen zu suchen

  • wieder fair, offen und respektvoll miteinander umgehen würdest

Die MediatorInnen sind verpflichtet:

  • für die Struktur der Gespräche zu sorgen

  • auf einen fairen Umgang und konstruktive Kommunikation zu achten

  • neutrale Vermittler zu sein (keine Berater, Therapeuten oder ähnliches)

  • keine inhaltlichen Entscheidungen zu treffen

  • verschwiegen zu sein

  • auf zusätzliche Schritte hinzuweisen (z.B.: Beratung) – sie tragen aber keine inhaltliche Verantwortung für die getroffenen Vereinbarungen und deren Umsetzung.

Ablauf der Mediation

1. Unverbindliches Informationsgespräch

2. Auftragserteilung an die Mediatorinnen und Themensammlung

3. Bearbeitung jedes Themas so lange, bis eine für alle zufriedenstellende Lösung vorliegt. Basis dafür sind die Interessen und Bedürfnisse jedes einzelnen Beteiligten.

4. Schriftliche Vereinbarung wird am Ende der Mediation mit allen zuvor erarbeiteten Lösungen erstellt.

Da die Mediation ein freiwilliger Prozess ist, kann sie jederzeit sowohl von dir als auch von den MediatorInnen abgebrochen werden.

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